Heimatblatt
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(GEROLSBACH)
Vor Kurzem hat die Bundesregierung (in der die CSU teil hat) dazu gedrungen, kurz vor den Kommunalwahlen in Bayern, eine Entlastung u.a. für die Landwirte in Bayern zu beschließen. Die Umfragewerte stagnieren und die letzten Jahre wurden die Belange der Landwirte bestenfalls stiefmütterlich behandelt. Die „Bauern-Milliarde“ soll die finanziellen Verwerfungen der Landwirte die aufgrund der neuen, schärferen Düngeverordnung entstanden sind, und die von der CSU nicht verhindert wurde, zu lindern. Strukturell ändert sich für die Landwirte damit leider nichts! „Kein Landwirt wird sich über das Geld freuen. Wir wollen eine fachlich korrekte, sachbezogene und umsetzbare Politik“, so Dickow (Sprecher der Organisation „Land schafft Verbindung“ und selbst Landwirt). So gesehen wird versucht nicht die Problematik der Landwirte zu lösen und einen vernünftigen Weg herbeizuführen, sondern einfach etwas zu beschließen und danach dem Hund einen kleinen Knochen hinzuwerfen und dafür als Held gefeiert werden zu wollen. Die nächste Wahl wird zeigen, ob die Wählerin / der Wähler mit ihrer Stimme dieses Handeln unterstützt oder einen unabhängigen Kurs geht, sei es auch nur um mit einer Proteststimme ihren Unmut auszudrücken. Was soll man von der „Bauern-Milliarde“ halten? Ein Landwirt schrieb: „Diese Milliarde ist nichts anderes als ein Schuldeingeständnis für jahrzehntelange fehlerhafte Gesetzgebung und Politikgestaltung im Agrarbereich“. Eines eint schließlich alle Landwirte: Sie wollen in Ruhe arbeiten.


